Veranstaltungstechnikerin
Wie bist du in den Bereich gekommen? Wie war dein beruflicher Werdegang?
Ich hatte mir mit 14 überlegt, welcher Job mir Spaß machen könnte. Auf Konzerte zu gehen war damals mein absolutes Highlight und für Technik hatte ich mich auch schon immer interessiert, da war die Veranstaltungstechnik naheliegend.
Als ich mit der Schule fertig war, habe ich Praktika gemacht und ein Jahr im Ausland verbracht. Dann kam die Ausbildung am Theater und seit 2015 arbeite ich als Technikerin im Roxy in Ulm.
Wer oder was hat dir auf deinem Weg geholfen?
Die Offenheit, Hilfsbereitschaft und Unterstützung von so vielen Kolleg:innen. Wenn ich Hilfe oder Unterstützung bei etwas gebraucht habe, haben meine Kolleg:innen mich immer unterstützt.
Wie gehst du damit um, wenn du in Schubladen gesteckt wirst?
Ich ignoriere das einfach und arbeite ganz normal weiter.
Was bestärkt dich in schwierigen Zeiten?
Die Freude an den Veranstaltungen und dass mein Kopf voll bei der aktuellen Veranstaltung und sonst nirgends ist. Schon allein dieses „Abschalten“ vom Alltag finde ich super angenehm, gerade in schwierigen Zeiten.
Was ist dein wichtigstes Tool im Arbeitsalltag?
Flexibel zu sein.
Würdest du dich wieder für diese Laufbahn entscheiden und wenn ja, warum?
Auf jeden Fall! Die Arbeit macht Spaß, die meisten Leute, mit denen man zusammenarbeitet sind entspannt und ich habe viele Freiheiten.
Was hat dich deine Arbeit gelehrt?
Mich nicht darüber aufzuregen, wenn ich etwas umsonst aufgebaut habe.
Und dass alles immer irgendwie klappt, man muss es nur angehen.